Die Tiere des Betriebes

Erst in den letzten Jahren hat man begonnen, sich für die alten dänischen Haustierrassen zu interesieren, obwohl auch sie einen bewahrungswürdigen Teil unseres Kulturerbes und die Vielfalt der Tierrassen ausmachen.
 
Ausser der kulturhistorischen Verpflichtung gibt es auch produktionsmässige Gründe, um die alten Haustierrassen zu bewahren. Sie sind generell kleiner, genügsamer und wiederstadsfähriger als die jetzigen veredelten Rassen, die Gegenstand einer intensiven Zucht gewesen sind, um besondere Eigenschaften wie z.B. grosse Fleischmenge, grosse Milchoder Eierleistung hervorzubringen Dabei sind unvermeidlich wertvoææe Erbanlagen verloren gegangen, besonders Eigenschaften wie Fruchtbarkeit, Wiederstandskraft gegen Krankheiten oder gute Futterausnutzung.
 
Die Landwirtschaftlichen Museen haben in den letzten Jahren viel daran gesetzt, die bedrohten Haustierrassen zu bewahren. Viele Jahre hindurch wurden in bescheidenem Umfang in den Freilichtmuseen Haustiere gezüchtet, aber heutzutage sind die Museen in dieser Hinsicht sehr viel bewusster geworden. Die Haustiere sind jetzt ein genauso wichtiger Teil der Museen wie die Gebäude und die Geräte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die dänische Landgans

 

Die Rasse, die mittelgross von Statur ist, gibt es in zwei Varianten, grau und Graugesprenkelt. Landgänse sind genügsame Vögel, die energisch ihr Futter suchen, und sind im Gegensatz zu Enten billig zu f¨ttern. Die grösste Vorteil der Landgans ist, dass ihr Fleisch fettarm ist.

 

Die dänische Landente

 

Zahme Enten sind recht teuer in der Futterung, da sie gewöhnlich einen Zuschuss von Getreide brauchen, um zu gedeihen. Es gibt zwei Farbvarianten, eine vielgefärbte, die der Grauente ähnlich ist, und eine Ente mit schwarzweisser Brust, die wahrscheinlich ihre Farbe von pommerschen Ente geerbt hat.