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Der Kleinbauerbetrieb ist ein kleines weissgetünchtes Gebäude mit Ziegeldach und zwei Flügeln. Es ist eine Kopie des Kleinbauerbetrieb von 1927 in der Nähe des Gutes Løvenborg westlich von Holbæk. Er ist ein »Typenhaus«, wie es der Landesverein »Bessere Bauweise«(Bedre Byggeskik) in den Zwanziger- und Dreissigerjahren zeichnen und veröffentlichen liess und für die Staatliche Behörden, »Statens Jordlovsudvalg«, in Verbindung mit der Pazellierung von Statskleinbauerbetriebe zur Verfügung stellte.
Das Wohngebäude Der Wohngebäude besteht aus Küche, Stube, Prunkstube, Schlafzimmer, Flur, Speisekammer, Waschküche mit Waschkettel und treppe zum ersten Stock, der ursprunglich zu Aufbewahrung von Getreide diente.
Die Grösse der Räume und die Anordnung der Türen und Fenster waren oft gleich auf den meisten dieser Betriebe. Darum gibt es auch keine grossen Unterschiede in der Möblierung. Die Platzverhälinisse erlauben nicht viel Abwechslung, darum erkennen viele die Einrichtung wieder. Die Prunkstube ist hier wie ursprünglich mit Petroleumslampe belichtet, während das übrige Haus elektrisch beleuchtet ist. Das Schlafzimmer ist ein kleines Erlebnis für sich mit seine alten Barchentfederbetten, Bezügen mit schönen Strickereien und Zinkwärmeflaschen. Der Besucher ist eingeladen, selbst in die Schränke und Schubladen zu gucken.
Die Topfpflanzen sind historische Typen, und viele Gäste freuen sich über das Wiedersehen mit typische Sachen die in den Heimen unserer Eltern, Schwiegereltern und Grosseltern standen.
In der Küche ist fast immer Feuer im Herd, und Wasser, aus der Pumpe am Hof, kocht. Hier riecht nach Kaffe und »Richs« (Kaffeersatz) aus der alten blauen Kaffeekanne (Madam Blå), die bereit steht, unseren Besucher eine Tasse Kaffee anzubieten. Es gibt Saft für unsere kleinen Gäste. Mittags duftet es auch oft vom Essen aus der traditionellen dänischen Landküche. Sie können selbst das Essen Kosten.
Im Stall ist Tenne, Häckselraum, Schweinekoben und Stände für Kühe und Pferde. Hier duftet es nach Futter, Tiere und Dünger, - und vergessen Sie nicht die Geräusche.
Auf dem Hofplatz stehen Kaninchenkäfig und Hühnerhaus. Z.Z. gibt es keine Geflügel wegen der Vogelgrippe.In der Einzäunung nahe beim Hof gehen Ziegen, und hinter dem Stall ist der Misthaufen.
Der Betrieb hat einen Blumengarten und einen Gemüsegarten, und 4 ha. Ackerland mit Grassfeldern, Korn- und Rübenbau mit alten Sorten und wird mit pferdegezogenen, landwirtschaftlichen Geräten bearbeitet.
Die Tiere des Betriebes Erst in den letzten Jahren hat man begonnen, sich für die alten dänischen Haustierrassen zu interesieren, obwohl auch sie einen bewahrungswürdigen Teil unseres Kulturerbes und die Vielfalt der Tierrassen ausmachen. Ausser der kulturhistorischen Verpflichtung gibt es auch produktionsmässige Gründe, um die alten Haustierrassen zu bewahren. Sie sind generell kleiner, genügsamer und wiederstadsfähriger als die jetzigen veredelten Rassen, die Gegenstand einer intensiven Zucht gewesen sind, um besondere Eigenschaften wie z.B. grosse Fleischmenge, grosse Milch- oder Eierleistung hervorzubringen Dabei sind unvermeidlich wertvoææe Erbanlagen verloren gegangen, besonders Eigenschaften wie Fruchtbarkeit, Wiederstandskraft gegen Krankheiten oder gute Futterausnutzung. Die Landwirtschaftlichen Museen haben in den letzten Jahren viel daran gesetzt, die bedrohten Haustierrassen zu bewahren. Viele Jahre hindurch wurden in bescheidenem Umfang in den Freilichtmuseen Haustiere gezüchtet, aber heutzutage sind die Museen in dieser Hinsicht sehr viel bewusster geworden. Die Haustiere sind jetzt ein genauso wichtiger Teil der Museen wie die Gebäude und die Geräte. Das schwarzgesprenkelte Landschwein Der jetzige Bestand des schwarzgesprenkelten Schweins hat vermutlich seinen Ursprung in örtlichen Bestände von schwarzgesprenkelten Schweine, die teils aus altem dänischem Landschwein, teils aus englischen Rassen, die in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts eingeführt wurden, u.a. »Gloucester Old Spot« bestehen. Nur sehr wenige schwarzgesprenkelte Schweine sind noch da. Eine Besonderheit des schwarzgesprenkelten Schwein ist, dass einige von ihnen zwei knorplartige Lappen am Hals haben. Besondere positive Zuchteigenschaften sind die gute Fruchtbarkeit und das hohe Anpassungsvermögen.
Die dänische Landgans Die Rasse, die mittelgross von Statur ist, gibt es in zwei Varianten, grau und Graugesprenkelt. Landgänse sind genügsame Vögel, die energisch ihr Futter suchen, und sind im Gegensatz zu Enten billig zu f¨ttern. Die grösste Vorteil der Landgans ist, dass ihr Fleisch fettarm ist. Die dänische Landente Zahme Enten sind recht teuer in der Futterung, da sie gewöhnlich einen Zuschuss von Getreide brauchen, um zu gedeihen. Es gibt zwei Farbvarianten, eine vielgefärbte, die der Grauente ähnlich ist, und eine Ente mit schwarzweisser Brust, die wahrscheinlich ihre Farbe von pommerschen Ente geerbt hat. Dänische Landhüner Landhühner kennt man in Dänemark seit dem Eiszeitalter. Vor ein Paar Jahrzehnten waren sie selten, von anderen Rassen auskonkurriert. Aber heute sind sie bei Freizeitzüchtern sehr beliebt - sowohl die grosse Variante wie die Zwergform. Am meisten verbreitet ist das braune Landhuhn.
Dänische Landrassenzige Von fünf verschiedenen Farben ist vielfarbe die gewöhnlichste. Sie ist eine verhältnismässig grosse und sehr umgängliche Ziege, mit einer guter Milchleistung mit mindestens 800 l pro Jahr.
Das jütländische Pferd In Nyvang kann man jeden Sommer zwei Pferde dieser Rasse sehen. Sie gehören Nyvang und sind ein Geschenk der Brauerei Carlsberg. Die zwei jütländische Pferde sind ein wenig zu gross für die Stände Nyvangs. Deshalb passt es gut, das sie meistens auf den Feldern grasen, wenn sie nicht die Feldgeräte des Kleinbauers ziehen, Milch an die Molkerei bringen oder mit Gästen auf Nyvang herumfaahren. Die Pferde sind Brüder mit dem Vater »Aulum Model« und der Mutter »Carla« und kommen von dem Züchter Tage Petersen aus Vildbjerg in Jütland. Malte und Balder, wie sie Heissen, sind am 12.06.97 und 16.06.98 geboren.
Der Oldenburger Auch von dieser Pferderasse gehen jeden Sommer zwei Stück auf den Feldern herum. Sie gehören dem festen mitarbeiter des Kleinbauerbetriebes, der also seine eigene Pferde aud die Arbeit mitbringt. es ist ein Wallach und eine Stute. In Jahren, wo die Stute ein Fohlen gehabt hat, ging es den ganzen Sommer an ihrer Seite Wie bei den vorigen Pferden sind auch diese Pferde zu grross für die Ständer Nyvangs und sind auch meistens auf den Grasfeldern zu finden. In der ersten Hälfte der Genossenschaftsperiode war der Oldenburger auf den Höfen und Gütern als Wagenpferde weit verbreitet. 1920 begann eine intensive Zuchtarbeit, und die Rasse wurde mit deiner neuen Variante erweitert, einem mittelgrossen Zugpferd für Landwirtschaftsgeräte und Wagen. Vor 1920 gab es ausserdem eine grosse Zahl kleiner zäher Arbeitspferde aus dem Baltikum.Sie waren besonders billig im Futterverbrauch im Verhältnis zu den Arbeitskräften, und trugen den Stitznamen Zementpferde.
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