Zonen Rettungsdienstelle mit Turm

Die Zonen Rettungsdienststelle in Nyvang ist die originale Garage, die in Høng gestanden hat. Sie ist wie die Feuerwehrzentrale einer typischen Provinzstadt aus den 1940´er Jahren eingerichtet.
 
Die Zonen Rettungsgesellschaft konnte mit diesem Material fast alle möglichen Rettungsaufgaben unternehmen, sowohl Feuerlöschung, Krankentransport, Tiertransport Unfälle von Ertrinken wie Sturm- und Wasserschädenhilfe und Hilfe bei Autounfällen. Die Rettungsfahrzeuge sind ein Ford Modell AA aus 1929 mit festmontiertem Kran und »Ellehammer Pumpe« und ein in Deutschland hergestelltes Ford V8 Modell von 1939 mit einer in Dänemark hergestellten Karosserie, die als Krankenwagen eingerichtet ist. Die Rettungsgesellschaft Falck hatte 1925 »de danske Zone-Brand- Vagter« ( Die Dänische Zone-Brand- Wache) gestiftet, aber 1930 endete die Zusammenarbeit, und die Zone Rettungsgesellschaft wurde eine selbständige Rettungsgesellschaft, die mit Falck konkurrierte.
 

Vor dieser Zeit war die Feuerwehr der einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich, und bestand häufig nur aus einem pferdegezogenem Wagen mit einer Danpfferspritze, die von den Einwohnern des Dorfes bedient wurde. In den 1930´er wurden Zonen- Brand-Wachen überall in Dänemark errichtet.
 
Jede Feuerwache hatte verantwortung für einen Umkreis von etwa 15 Km, und wurde in der Regel als Nebenjob vom örtlichen Schmied betrieben. Die Frau im Haus sass am Fernsprecher, und der Mann fuhr die Fahrzeug (oft war es nur ein kombiniertes Rettungsfahrzeug. Zum Glück gab es nur sehr wenige Einsätze im Jahr, und sehr häufig mussten die ortsbewohner Hilfe leisten.
 
Im laufe der 1930´er Jahre wuchs der Bedarf an Autounfall- und Pannenhilfe. Falck und Zonen war im Wettbewerb um die Abonnenten - und die Rettungsdienststellen besonders in den Städten wurden kräftig erweitert von einfachen Garagen bis zu grossen Anlagen mit Wachzentrale, Garagen und Werkstatt.